Frau Hätschempätsch hat Heimweh

Ein siebenbürgischen-sächsisches Mitsingkonzert
Hagebutten-Noten
In Zusammenarbeit mit: 
Altersgruppe: 
Instrumente: 
Fagott, Vibraphon, Gitarre
Musik: 
siebenbürgisch-sächsische Volks- und Kinderlieder
Buchung über: 

Heimweh, was für ein seltsames Gefühl. Frau Hätschempätsch kann es kaum beschreiben. Es hat etwas mit Erinnerungen und Bildern, mit Klängen und Gerüchen zu tun. Ein unbekannter leiser Schmerz, irgendwo zwischen Herz und Bauch...
Zum Glück hat sie ein Gegenmittel: Das Singen lässt aus dem Schmerz ein warmes wohliges Gefühl werden. Es sind Lieder und Verse, die ihr im Kopf umher schwirren, seit sie sich erinnern kann – ohne jedoch zu wissen, wann sie sie zum ersten Mal gehört hat. Und das Besondere: es sind Worte einer Zaubersprache, die geheimnisvoll und vertraut, fremd und doch so bekannt klingt.
Woher kommen diese Lieder, wie ist diese Sprache in ihren Kopf gekommen und was ist es, wonach sich ihr Herz so sehr sehnt?

Gemeinsam mit dem Publikum macht sich Frau Hätschempätsch auf die Reise in ihre eigene Vergangenheit. Sie findet heraus, dass sie aus Siebenbürgen stammt, diesem Flecken Erde im heutigen Rumänien, wo über Jahrhunderte Deutsche lebten, die allen äußeren Einflüssen zum Trotz ihre Kultur hegten und pflegten. Mit den kleinen und großen Zuhörern entdeckt sie über ihre Lieblingslieder die siebenbürgisch-sächsische Mundart, Verwandschaften mit anderen Sprachen, manch lustige Ausdrucksweise und so einiges über das weit entfernte Transilvanien am Rande der Karpaten. Zum Glück spielt ihr guter Freund Herr Kukorica wundervoll Vibraphon und Gitarre, so dass dem gemeinsamen Singen nichts mehr im Wege steht. Und wenn sie ihr eigenes Instrument, das Fagott auspackt, kann sie am besten in Tönen beschreiben, was sie gerade fühlt.

Mit: Ingrid Hausl (Moderation, Gesang, Fagott), Sebastian Hausl (Vibraphon, Gitarre)